Kleinwindkraftanlagen

Die Windkraft ist neben der Wasserkraft eine der ältesten Wege um Energie zu erzeugen. Auch in unserer Region nutzten die Menschen diese Möglichkeit der umweltfreundlichen Energieerzeugung und das schon lange vor der Entwicklung des Dampfprozesses. Davon zeugt auch das Windrad am Bauernhofmuseum in Massing. Nun verhält es sich aber mit Windkraftanlagen genauso wie bei allen anderen Energieanlagen: Je größer die installierte Leistung, desto günstiger die spezifischen Gestehungskosten.

Da jedoch in unserer Gegend nur wenige Standorte in Frage kommen, ist es ratsam ein wirtschaftliches Risiko zu meiden und in eine Kleinwindanlage zu investieren. In den meisten Fällen reicht allerdings hierbei die gesetzliche Förderung nicht, um einen für eine Investition adäquaten Amortisationszeitraum abbilden zu können, weshalb sich in Zeiten steigender Strompreise nur die Eigenverbrauchslösung anbietet. D.h. hier gilt die Entwicklung "back to the roots" und wer seinen Strom selbst herstellt, muss Ihn auch nicht versteuern.

Das wichtigste neben der Wahl des geeigneten Standorts ist die richtige Dimensionierung der Kleinwindanlage, damit der Anteil des selber verbrauchten Stroms möglichst hoch ist. Kommen Sie zu uns - wir beraten Sie gerne!

 

Standortanalyse

Uns ist natürlich bewusst, dass das südliche Bayern nicht der beste Standort für eine Windkraftanlage ist. Gerade deshalb muss die Auswahl eines geeigneten Standorts besonders bedacht und mit Messwerten belegt werden.

Als erstes setzen wir auf Sie als Investor, da Sie bestimmt schon aus Erfahrung wissen, ob es an Ihrem favorisierten Standort grundsätzlich "windig" ist. Häufig tragen windertragsreiche Orte „Wind" schon im Ortsnamen (wie z.B. Windschnur, Windberg usw.).

Als zweiten Schritt bieten sich sog. Geoportale wie z.B. der Energie-Atlas-Bayern an. Diese ersetzen allerdings eine Messung keinesfalls, sondern bieten lediglich Anhaltswerte, ob man seine Idee überhaupt weiterverfolgen verfolgen soll. Entscheidend ist hierbei auch schon zu wissen, wie groß das Windrad werden soll, da verfahrensfreie Windkraftanlagen nur eine Narbenhöhe von maximal 10 m haben dürfen.

Sieht alles gut aus, dann auch kann gemessen werden. Es gibt verschiedene Messmethoden. Meist muss aber nicht ein ganzes Jahr gemessen werden, da mit Hinzunahme von empirischen Werten extrapoliert werden kann, um somit eine Prognose für einen wahrscheinlichen Ertrag simulieren zu können.

 

Hybridanlagen

Häufig weht der Wind, wenn die Sonne nicht scheint und umgekehrt. Deshalb bietet sich gerade in Bezug auf Eigenverbrauchs- oder Inselanlagen die Kombination aus Kleinwindanlage und Photovoltaikanlage zur Deckung des Stromverbrauchs an. Besonders wichtig ist hierbei eine individuell an Ihren Verbrauch abgestimmte Dimensionierung der Anlagengrößen und -komponenten.

Fragen Sie uns einfach - wir beraten Sie gerne!

 

Speicherlösung

Die größte Herausforderung, die sich aus der Energiewende ergibt, ist die Speicherthematik. Im großen Maßstab ist es derzeit auch noch unmöglich den Überschuss an sonnigen oder windertragsreichen Tagen zu speichern und zu Zeiten mit niedriger Einspeiseleistung wieder verbrauchen zu können. Im kleinen Maßstab ist dies allerdings schon seit längerer Zeit möglich und seit Anfang 2013 gibt es nun Speichersysteme, die dieses Ziel auch in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich umsetzen können.

Insbesondere durch den enormen Anstieg der Stromkosten privater Haushalte, gewerblicher und landwirtschaftlicher Betriebe sind die Stromgestehungskosten der eigenen PV-Anlage, aber auch anderer Erzeugungsanlagen, mehr als nur wettbewerbsfähig. Seitdem der selber erzeugte Strom von EEG- Anlagen günstiger geworden ist als der vom Energieversorgungsunternehmen (EVU), wächst die Nachfrage nach Speicherlösungen, um den selber erzeugten Strom auch dann verbrauchen zu können, wenn die Sonne gerade nicht genügend Energie liefern kann.

Vor allem durch den steuerlichen Vorteil, den der selber erzeugte Strom mit sich bringt, sparen Sie richtig Geld und machen sich zu einem großen Teil auch unabhängig vom Oligopol der vier großen Stromanbieter in Deutschland.

Wir haben zusammen mit namhaften Herstellern von Wechsel- und Gleichrichtern, von Batteriemanagement- und Monitoring Systemen und von Akkuherstellern Speicherlösungen zusammengestellt, die individuell auf Ihr Verbraucherverhalten abgestimmt werden können und somit ein Höchstmaß an Effizienz erreicht werden kann. Wie immer gibt es auch bei dieser Technik verschiedene Konzepte: Low Budget“ und „High Efficiency“. Es kommt also ganz darauf an, ob sie die günstigere oder effizientere Lösung bevorzugen bzw. welche Lösung besser für Ihr Projekt geeignet ist

Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin vor Ort – wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer persönlichen Speicherlösung!

 

Projektentwicklung

Zur Entwicklung eines Projekts von der Machbarkeitsstudie bis zur Baureife bedarf es viele Schritte, von denen einige sogar, wenn sie falsch angepackt werden, unwiderruflich sind. Hierzu benötigt man eine bedachte Vorgehensweise und jede Menge Erfahrung über die wir mittlerweile verfügen.

Nur sehr wenige Anlagen sind "verfahrensfrei" und selbst bei solchen hat man noch Kontakt mit verschiedenen Behörden. Wer sich nur ungern mit Behörden und den damit verbundenen Fachjargon (oder auch Beamtendeutsch genannt), Gesetzestexten und häufig sogar Gesetzesentwürfen, Verordnungen, Anwendungsregeln, Normen, Hinweisen und Anträgen auseinandersetzen möchte, kann zu uns kommen - wir haben das schon öfters durchgemacht!