Es ist zwar sinnvoll insbesondere für die Kameras der Sicherheitstechnik ein eigenes, gesondertes Ethernet-Netzwerk zu installieren, jedoch wird hier aus Kostengründen oft in das bereits vorhandene Netzwerk eingebunden. Netzwerkleitungen und -kabel sind nicht besonders teuer, jedoch sind häufig wenig Leerrohre und freie Kanäle vorhanden, weshalb dann manchmal auf Kundenwunsch diese Lösung bevorzugt wird.

Ab einfachen Leistungslängen >100m ist es ratsam bidirektionale „Multimode-Switches“, verbunden durch Lichtwellenleiter, einzusetzen um die größeren Entfernungen ohne Geschwindigkeitseinbusen und somit ohne Abstriche bei Komfort und Qualität zu überwinden. Router von Welotec, Netzwerkkomponenten von Weidmüller und Moxa und Kabeltechnik und Stecker von Hirschmann und AMD garantieren uns den Anspruch an Qualität und Verfügbarkeit, den wir uns hierbei selbst auferlegen.

 

Durch das Konzept Power over Ethernet (kurz PoE) lassen sich Stromkabel einsparen. Z.B. bei den Videoüberwachungssystemen von Mobotix mit niedrigem Energieverbrauch ist es möglich, die Stromversorgung allein über das schon vorhandene Ethernetkabel zu realisieren. Dadurch kann Zeit, Geld und wertvoller Platz gespart werden. Die Kameras werden zwar ohnehin auf eine Weise moniert, dass die verlegten Leitung nicht mutwillig durchgetrennt werden können - die Gefahr, dass der Fehlerschutzschalter dadurch auslöst, wird mit PoE somit weiter gemindert. Bei einzelnen Endgeräten empfiehlt sich ein PoE-Adapter. Bei mehreren lohnt sich dann bald schon ein PoE-Switch.